Expertentum und Nischendenken: Das Positionierungsprinzip #1

„Fokussieren Sie sich spitz statt breit!“ hallt es aus aller Munde in der heutigen Zeit. Denn es ist besser, Experte einer kleinen Nische zu sein als nur der Durchschnitt am Gesamtmarkt! Vielleicht kennen Sie den Spruch:

„Lieber der erste im Dorf als der zweite in der Stadt!“

Wichtig ist, dass Sie von Ihrer Zielgruppe als Experte gesehen werden. Und nicht nur als Durchschnittlich und gut eingearbeitet oder aber auf etwas spezialisiert.

Kunden kaufen heute bei Experten und es geht darum, dass Sie sich als Experte zum einen auch sehen und zum auch als Experte dementsprechend positionieren!

Expertentum bedeutet, ein besonderes Wissen und Know-How zu haben. Ohne dies sind Sie komplett austauschbar und es entscheidet nur noch der Preis!

Hier ein Beispiel bezüglich Expertentum und Nischendenken:

Es gibt hier in Dachau ein Restaurant. Das bietet an: Pizza, Pasta, Salat, Döner, Wiener Schnitzel, Bratwürste. Stellen Sie sich vor, Sie sind hier zu Besuch.

Wo gehen Sie hin, wenn Sie lecker Pizza essen gehen wollen? Dahin, wo es Schnitzel gibt, Döner und auch Pizza? Natürlich nicht!

Warum nicht? Ganz klar: Keinerlei Expertentum, keinerlei Nische. Bietet alles an. Und kann dadurch nie und nimmer die beste Pizza in Town kreieren. So ist es bei vielen mit deren Bauchladen. „Umso mehr, umso besser“, meinen sie. Aber nicht die Kundschaft!

Überlegen Sie heute, in welchem Wissen und Know-How Sie auf einem bestimmten Gebiet genial eingearbeitet sind?

  1. Sind Sie eher ein Generalist oder ein Spezialist?
  2. Wie möchten Sie, dass Sie ihre Wunschkunden wahrnehmen?

Je mehr fokussiert in einer Nische. Je kleiner die Nische, desto geringer der Wettbewerb und desto größer der Kundennutzen. Desto größer Ihr Expertentum und Nischendenken.

Viele Berater am Markt sind als Unternehmensberater grundsätzlich für alle Anliegen, die alle Unternehmen betreffen, zuständig.

Viele führen diese Bereiche auch auf ihrer Webseite an:

  • Kostenrechnung,
  • Finanzierung,
  • Personal,
  • Führung,
  • Marketing und Vertrieb.

Diese Berater meinen, Sie werden ganz klar positioniert, wenn Sie möglichst alles rundum um einen Betrieb anbieten.

Es liegt hier Nahe, dass dieser Berater in allen Belangen nur oberflächliches Wissen und Kenntnisse hat. = Expertentum Fehlanzeige! Es sei denn, es wäre ein großes Beratungsunternehmen mit diversen Fachabteilungen.

Also bei Expertentum (mehr Infos? Dann klicken Sie hier >>>):

Spitzer als Marketing-Berater spezialisieren.

Auf dem ersten Blick nicht schlecht!

Marketing ist doch ein sehr breites Spektrum. Reicht von Werbung über PR bis zu Online und Offline-Marketing – hier müssen Sie aber immer am Ball sein. Es ist daher kaum anzunehmen, dass dieser Berater kaum so gut Presseberichte verfasst wie Onlinemarketing und dass er Kampagnen aufsetzt.

Als Online-Marketing-Berater, also seinem Expertentum, ist er schon ausreichend tiefer in der Materie.

Hier kann er seriös Kunden über die gesamte Bandbreite der Online-Marketing-Möglichkeiten von der Webseite über Suchmaschinenoptimierung, Google AdWords, Facebook bis hin zu Social Media beraten.

Eine Ebene tiefer – Social Media – kennt alle Plattformen.

Aber noch besser: Facebook-Experte!

Er fokussiert sich noch enger und nur noch auf Facebook. Hier ist er wahrer Experte!

Er weiß um jedes Update Bescheid und hat alle Tipps, Tricks und Abkürzungen parat. Möglicherweise hat er sogar über Facebook-Werbung ein Buch geschrieben und ist überregional bekannt. Und auch tätig. Vielleicht auch als Speaker zu diesem Thema bei Veranstaltungen eingeladen.

Deshalb stellen Sie sich heute die Fragen bezüglich Expertentum und Nischendenken:

Wo …

  • … stehen Sie heute?
  • … wollen Sie stehen in der Zukunft?
  • … liegt ihre Expertise?

Und:

  • Mit welchen Wunschkunden möchten Sie in Ihrer Nische arbeiten!

Wie Sie Ihre Wunschkunden detaillierter bestimmen erfahren Sie hier >>>.

Ups! Meldet sich nun Ihr innerer Schweinehund zu Wort. Dass der Markt in Ihrer Nische zu eng wird. Ungefähr so, als wenn „Rach, der Restaurantführer“ dem Koch erklärt, dass er seine Speisekarten von 177 auf 7 Gerichte kürzen soll. Nein: Muss!

Stellen Sie sich deshalb folgende zwei Fragen:

  1. Wie viele Kunden brauchen Sie jährlich für Ihr Business?
  2. Wie viele davon gibt es?
    1. In Deutschland, Österreich, Schweiz
    2. Oder wo auch immer Sie tätig sind?
  3. Reichen die Ihnen aus, um „so richtig satt zu werden“? Bestimmt! 

Und wenn Sie noch tiefer gehen wollen, dann klicken Sie hier.

Und geht es weiter mit: 

Was ist der Kern Ihrer Expertise?

  • Beschreiben Sie kurz, über welches besondere Wissen und Know-how Sie verfügen.
  • Schreiben Sie mehrere Aspekte auf. Und schauen dann, wo es Überschneidungen gibt.
  • Wie möchten Sie, dass Sie Ihre Wunschkunden wahrnehmen.

Eines ist hier noch wichtig:

Expertentum ist nicht nur in der Dienstleistung gefragt. Nein, auch in der Produktion und im Handel bedarf es Experten-Wissen. Die Expertise bezieht sich üblicherweise auf:

  • Eine Problem-Lösung
  • Ein zu erreichendes Ziel
  • Eine Zielgruppe mit den gleichen Problemen, Interessen bzw. Merkmalen
  • Eine Branche
  • Ein System, einer Technik, einem Material, einen Prozess, etc.
  • Eine Region

Wünsche Ihnen alles, alles Gute bei diesen Fragen! Und für jegliche Schritt für Schritt Anleitung zu Ihren genialen Antworten auf Ihren Fragen klicken Sie hier >>> .

Wir sehen, hören oder lesen uns

„Ihr“ bayerischer Vertriebsfreak
Uwe Rieder

PS: Expertentum und Nischendenken ist ein Teil Ihrer Positionierung. Und die ist Chefsache. Wenn Sie hier noch tiefer gehen möchten, dann sollten Sie unbedingt hier klicken.

PPS: Es gibt in Augsburg eine Klinik. Die ist nur auf Knie spezialisiert. Nur auf Knie. Die könnten auch abstehende Ohren operieren. Könnten Sie. Brauchen sie aber nicht. Denn die sind komplett ausgebucht. Das bedeutet Expertentum!

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