Ihre Botschaft ist das A und O

Du glaubst ganz fest an dich und dein Können? Damit hast du die Grundvoraussetzung  auf dem Weg zum Erfolg schon einmal erfüllt. Doch es gibt noch ein entscheidendes Hindernis: selbst wenn du mit Abstand der oder die Beste bist in dem, was du tust, wenn das niemand weiß, bringt dir all dein Können und Wissen gar nichts. Denn Sichtbarkeit sticht Fähigkeit – Prominenz vor Kompetenz – das ist die traurige Wahrheit. Punkt.

Haben wir die Wahl zwischen einem Kompetenten und einem Bekannten, ziehen wir in der Regel den Bekannten vor. Das liegt in unserer Natur. In unserem Gehirn hebt der Bekanntheitsgrad automatisch die Nutzenvermutung. Die Konsequenz: was wir nicht kennen, hat für uns keinen Nutzen. Und selbst wenn ein Nutzen da ist, ist er nicht bekannt, sehen wir ihn gar nicht erst.

Das oberste Ziel muss deshalb sein, für Sichtbarkeit zu sorgen. Es kann ganz schön frustrierend sein, von Sprücheklopfern umgeben zu sein, die Erfolg haben ohne wirklich etwas zu können, während Menschen mit echter Kompetenz und den tollsten Diplomen an den heimischen Wänden einfach untergehen.

Behalten Sie Ihr Ziel immer im Auge

In der Welt Medien gibt es unendlich viele Beispiele für dieses Phänomen. Doch nicht nur dort. Man nehme den Fall von Philosoph Nicolas Dierks. Der die zentralen Fragen des Lebens in seinem Buch „Was tue ich hier eigentlich?“ auf humorvolle und anschauliche Art und Weise für jedermann verständlich beantwortet. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und für seine Auftritte als Speaker kassiert er Tagessätze im fünfstelligen Bereich.

Ganz ähnlich verlief es bei dem amerikanischen TV-Star Dr. Oz. Zunächst trat der Arzt als Gesundheitsexperte in der Talkshow von Kult-Moderatorin Oprah Winfrey auf. Im Fernsehen fand der Harvard-Absolvent seine Berufung und bekam seine eigene tägliche „Dr. Oz Show“. Eine Sprechstunde für jedermann im TV gab es bis dahin nicht. Er wurde zum Superstar und ist heute aus dem Fernsehen nicht mehr wegzudenken – natürlich ebenfalls zu einer Gage im Millionen-Bereich. 

Ist er wirklich ein guter Arzt? Ist er besser als andere Mediziner? Das zu beurteilen maße ich mir nicht an. Was er allerdings ganz sicher besser beherrscht als die meisten seiner Kollegen, ist sich clever zu inszenieren und öffentlich zu positionieren. 

Oder nehmen wir Dr. Johannes Wimmer mit seinem Buch „Medizin – einfach verständlich“. Der Arzt gibt nicht nur im Fernsehen Gesundheitstipps, in seinem Buch erklärt, übersetzt, erklärt und veranschaulicht er auf unterhaltsame und vor allem verständliche Weise, wie Krankheiten entstehen, wie man sich dagegen schützt und was man tun kann, wenn man darunter leidet. Kein Wunder, dass er einen Bestseller landete.

Was diese Beispiele zeigen: mit komplexen Darstellungen und unverständlichen Fachwörtern schreibt man keinen Bestseller – seien die Inhalte auch noch so fundiert. Die Autoren haben mit ihrer Herangehensweise ein Umdenken in der Branche erreicht. Viele Wissenschaftler schreiben nun anders. Der Mikrobiologe Professor Dirk Bockmühl mit seinem Buch „Keim daheim“ ist ein weiteres erfolgreiches Beispiel. Was all diese Bücher gemeinsam haben: die Autoren richten sich an extrovertierte Menschen. An die, die vielleicht sogar noch etwas lauter sind als sie selbst.

Doch was ist mit den Dingen, über die eigentlich keiner sprechen will? Das hat sich auch die Ärztin Dr. Yael Adler gefragt. Und sie hat sich dem Thema Tabus in ihrem Buch „Darüber spricht man nicht“ angenommen. Auch sie traf damit den Nerv der Zeit und landete ebenfalls einen Bestseller. 

Mehr Beispiele gefällig? Gerne: da wäre zum Beispiel Horst Klein, dessen Sohn mit dem Down-Syndrom zur Welt kam und der sich gemeinsam mit Co-Autorin Monika Osberghaus in dem Buch „Alle Behindert! – Ein Blick hinter die Kulissen“ das Thema Behinderung mit ganz viel Gefühl und einer Prise Humor für Kinder ab 5 Jahren begreifbarer macht. Augen und Ohren möchten die Autoren öffnen, Betroffenen zu helfen und ihnen Mut machen. Mit diesem Thema Geld verdienen? Das hielt selbst ich zunächst für unmöglich. Doch der Erfolg dieses Kinderbuchs belehrte mich eines besseren. 

Seien Sie Selbstbewusst – Gehen Sie das Thema richtig an

Apropos Erfolg – wieso man dafür vor allem Humor braucht, erklärt Vollblut-Rednerin Yvonne Villinger in ihren mitreißenden und extrem unterhaltsamen Vorträgen zum „Erfolgsfaktor Humor“.

Vollblut-Rednerin Yvonne Villinger © Manuela Hund-Lihs

Was das beweist: Wirklich jedes Thema lässt sich vermarkten, man kann mit jedem Thema erfolgreich sein, wenn man es richtig angeht, dem Kind den richtigen Namen gibt und das Interesse der Menschen weckt. „Du bist gut – und jeder weiß es“, muss das Motto lauten 

Denn wer es nicht versteht, mit seinem Thema und seiner Botschaft die Menschen zu erreichen, wird unsichtbar bleiben – und ist schneller vergessen als die Zeitung von gestern. 

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