Instagram-Reichweite aufbauen!

Die sozialen Netzwerke ändern sich immer schneller immer umfänglicher. Während “TikTok” vor fünf Jahren lediglich der Titel eines Ke$ha-Songs war, steht der Begriff aktuell für das gehypteste soziale Netzwerk überhaupt.

Instagram Reichweite aufbauen

Mein Name ist Robert Nabenhauer und ich freue mich sehr, jetzt etwas über Instagram Reichweite zu erzählen.

Es verändern sich jedoch nicht nur die Plattformen im gesamten Social Media-Kosmos, sondern vor allem auch das Leben auf den einzelnen Social Media-Kanälen. Damit beziehe ich mich nicht einmal auf den Content, der in den vergangenen Jahren immer stärker in Richtung Bewegtbild gedriftet ist – besonders im Hochformat. Damit beziehe ich mich auf die Art und Weise, wie der Reichweitenaufbau auf einzelnen sozialen Netzwerken funktioniert. Im Zuge dessen möchte ich mich heute detaillierter mit Instagram auseinandersetzen.

Instagram gilt nach wie vor als der hellste Stern am Social Media-Nachthimmel – trotz der größten Anzahl an registrierten Nutzern bei Facebook und dem schnellen Wachstum von TikTok. Instagram hat sich mittlerweile fest als Top-Werbeplattform  etabliert – spätestens mit der Übernahme durch den großen Bruder Facebook.

Wenn ein soziales Netzwerk launcht, ist es oftmals darum bemüht, schnell viele Werbepartner für die Plattform zu gewinnen – also Unternehmen, die bereit sind, ihre Werbung auf Instagram zu platzieren und dafür auch zu bezahlen. Sämtliche sozialen Netzwerke sind entsprechend darum bemüht, diese Werbepartner möglichst stark zu subventionieren. Das bedeutet: Als Werbepartner erhält man viel Reichweite, um ein gewisses Interesse zu sichern und die Plattform für den Werbepartner noch interessanter erscheinen zu lassen. Das lässt sich aktuell vor allem auf LinkedIn beobachten. Neue Werbepartner sollen LinkedIn als attraktiven Kanal kennenlernen und werden entsprechend schnell mit organischer Reichweite versorgt, bevor überhaupt bezahlte Werbeanzeigen geschaltet wurden. Der Werbepartner freut sich darüber und stellt sich nur eine Frage: Was passiert nun, wenn man Budget in diesen Kanal investiert? – Genau das ist die Absicht von LinkedIn. Eine typische Vorgehensweise im Wachstum eines sozialen Netzwerks.

Doch wozu diese ausführliche Einleitung? Grundsätzlich möchte ich vermitteln, warum genau es nicht mehr ganz so einfach ist, organische Reichweite auf Instagram aufzubauen. Instagram ist über diesen Punkt – den Punkt des Verschenkens organischer Reichweite – nämlich längst hinweg. Instagram hat es zur Weltmarke und zur festen Größe im Marketingplan von nahezu jedem Unternehmen geschafft und kann sich nun eine gewisse “Friss oder stirb”-Mentalität erlauben. Entsprechend benötigt es andere Wege, um Reichweite auf Instagram aufzubauen. Und genau diese Methoden möchte ich jetzt mit Ihnen gemeinsam unter die Lupe nehmen.

Veranstalten Sie Gewinnspiele!

Gewinnspiele gelten seit der Geburtsstunde von Instagram als Follower-Maschine. Das Prinzip ist dabei ganz einfach: Man verlost einen Service oder einen Gegenstand und fordert im Gegenzug, dass jeder Teilnehmer dem Veranstalter folgen muss. Ein einfaches Prinzip, das jedoch in nahezu jeder Branche auf fruchtbaren Boden stößt. Dabei gibt es jedoch einige Regeln, um nicht in das Visier der Abmahnanwälte zu geraten. So zum Beispiel darf man bei einem “Giveaway” nicht einfordern, dass die Teilnehmer einen fremden Newsfeed missbrauchen. Auf Deutsch: Ich darf die Nutzer nicht dazu zwingen, einen Beitrag zu teilen oder andere Nutzer zu verlinken. Stattdessen darf ich diese Kriterien nur zur Auswahl stellen. So zum Beispiel: “Folge unserem Account oder verlinke drei Freunde in den Kommentaren”.

Außerdem gibt es einige weitere Kriterien zu beachten:

  • Nennen Sie die zeitlichen Eckdaten für das Gewinnspiel: Ab wann startet das Gewinnspiel? Bis wann kann man teilnehmen? Wann wird der Gewinner oder die Gewinnerin ausgelost und wann erfolgt die Bekanntgabe?
  • Geben Sie an, was man überhaupt in welcher Stückzahl gewinnen kann.
  • Geben Sie an, wie der Gewinner oder die Gewinnerin ermittelt wird: Losentscheid, subjektive Entscheidung oder gar durch eine öffentliche Abstimmung.
  • Nennen Sie alle Bedingungen, die für die Teilnahme erfüllt sein müssen.
  • Außerdem ist ein Disclaimer wichtig, der eine Kooperation mit sowie eine Unterstützung durch Instagram ausschließt.

Kooperieren Sie mit Influencern!

Haben Sie schon einmal mit einem sogenannten “Influencer” zusammengearbeitet? Bei Influencern handelt es sich um Meinungsträger – große Profile, die in der Regel ein spezielles Thema behandeln und in diesem einen Expertenstatus haben. Besonders in den gängigen B2C-Märkten, wie bspw. Ernährung, Fitness und Mode, wird häufig mit großen Instagram-Bloggern gearbeitet.

Dabei gibt es viele verschiedene Kategorien von Influencern, die sich hauptsächlich natürlich in der Reichweite, aber auch in vielen anderen Kriterien voneinander unterscheiden, so zum Beispiel:

  • Die Authentizität: Wie nahe ist ein Influencer wirklich an seiner Community? Geht er auf Fragen ein oder wirkt er gegenüber der eigenen Zielgruppe eher wie ein unantastbarer Celebrity?
  • Die Engagement-Rate: Wie aktiv ist die Followerschaft eines Influencers? Erhalten die Beiträge genug Likes oder sind die Follower vielleicht sogar gekauft?
  • Kann ein Influencer wirklich relevante Informationen übermitteln und eine Geschichte erzählen oder sieht er einfach nur gut aus?

Grundsätzlich ist es wichtig, dass ein Influencer einen gewissen “Social Proof” verkörpert. Das bedeutet, dass die Community des Influencers sich mit diesem identifizieren kann oder zumindest identifizieren möchte. Denn erst dann ist der Influencer authentisch und kann wirklich einen Einfluss auf die Kaufentscheidungen seiner Community ausüben – und das ist ja auch der Sinn der Sache.

Verwenden Sie die richtigen Hashtags und denken Sie an die User Experience!

Ein #Hashtag ist ein Keyword, das im Text eines Beitrags platziert wird, um diesen Beitrag auf entsprechenden Unterseiten zu platzieren. Wenn Sie also ein Bild von einem Apfel posten und darunter #Apfel schreiben, werden Sie mit dem Beitrag auf der #Apfel-Seite gelistet und erhalten somit die Aufmerksamkeit der Nutzer, die gerade auf der #Apfel-Seite unterwegs sind – egal ob diese Ihnen bereits folgen, oder nicht?

Hashtags – früher auch “Raute” genannt – sind also eine großartige Möglichkeit, um ein neues Publikum anzusprechen. Dabei ist besonders wichtig, dass die gewählten Hashtags auch zum Beitrag passen. Wenn Sie zum Beispiel das Apfel-Bild mit dem Hashtag #Banane posten, erkennt Instagram das und bestraft Ihr destruktives Verhalten. Denken Sie in diesem Zusammenhang immer an die User Experience: “Was möchte ein Nutzer sehen?” – Denn dann handeln Sie im Sinne von Instagram.

Das Ziel der sozialen Netzwerke ist es, den Aufenthalt der jeweiligen Nutzer so lang wie möglich zu gestalten, da die Nutzer dann mehr Platz für Werbeanzeigen generieren können. Wenn Sie Instagram dabei unterstützen, die eigenen Nutzer so lange wie möglich auf der Plattform zu halten, spielt Ihnen das definitiv in die Karten. Das zeigt sich auch am Beispiel von Video-Content: Ein Video wird grundsätzlich länger angesehen als ein normaler Beitrag. Die sozialen Netzwerke sind sich dieser Tatsache bewusst und werden Ihren Social Media-Auftritt mit kostenloser Reichweite subventionieren, wenn Sie verstärkt Video-Content veröffentlichen und somit etwas Gutes für die User Experience auf den einzelnen Plattformen tun.

Genauso erkennen die Plattformen, wie viel Zeit die Nutzer auf Ihren Beiträgen verbringen. Wenn Ihre Follower sich ausführlich mit interessanten Texten unter Ihren Beiträgen auseinandersetzen, hilft Ihnen das weiter. Ein wahrer “Boost” für den Algorithmus stellt dabei das Archivieren oder Teilen eines Beitrags dar. Das ist für Instagram der unmittelbare Beweis: Dieser Creator ist gut für unsere Community! Wir sollten ihn mit mehr Reichweite belohnen, damit unsere Nutzer länger auf unserer Plattform unterwegs sind.

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