Die simple Retargeting Strategie – für garantiert mehr Umsatz!

Retargeting Grundlagen – was man wissen muss

Wir kennen sie alle – die Anzeigen, die uns penetrant im Netz verfolgen, sobald wir einmal einen Fuss auf eine Website gesetzt haben. Aber es geht auch anders.

Kurz die Grundlagen: Retargeting ist eine wirkungsvolle Strategie des digitalen Marketings. Damit wird eine simple Regel befolgt, die seit Jahrzehnten über den Erfolg der traditionellen Marketing-Kampagnen entscheidet: Je häufiger eine Nachricht vom gleichen Interessenten gesehen oder gehört wird, desto wahrscheinlicher wird die gewünschte Handlung erreicht.

Das Grundkonzept des Retargetings funktioniert so, dass der Besucher der Webseite mit einem Cookie markiert und getrackt wird. Darüber kann der Werbetreibende den Besucher dann “überall” wieder mit passender Werbung ansprechen und damit zurück zu seiner Webseite leiten. Unser Ziel ist es, die Lage unsers Interessenten mit einem Angebot zu verbessern – und Retargeting ist der Schlüssel dazu!

Retargeting auf der eigenen Webseite einzurichten, bedeutet nichts anderes, als dass man ein Stückchen Code, den sog. “Pixel” von Facebook, auf die eigene Webseite installiert. Darüber wird das Nutzerverhalten erfasst, zum Beispiel welche Seiten der Interessent besucht hat. Das ist die erste, essentielle Grundvoraussetzung und damit baut sich Deine Interessentenliste mit allen Webseiten Besuchern auch bereits schlagartig auf.

Was Du jetzt, sofort, tun solltest.

Das Wichtigste ist aber, dass Du JETZT den Pixel auf deine Webseite packst. Nicht später, morgen, irgendwann. Jeder Tag ohne Pixel ist ein Tag mit verlorenen Besuchern, die Du nie wieder ansprechen kannst…

Du kannst dann Deine Retargeting-Anzeigen auch erst später schalten, aber zumindest hast Du damit bereits eine Zielgruppe von Interessierten, die Du wieder ansprechen kannst. 

Ganz zu schweigen davon, dass Du basierend auf den Besuchern auch eine sogenannte “Lookalike Audience” von Facebook erstellen lassen kannst, mit Leuten, welche ähnlich sind wie Deine Webseitenbesucher.

Obwohl das Thema in aller Munde ist, sei es unter dem Begriff Retargeting oder Remarketing, nutzen trotzdem nur die wenigsten die Möglichkeiten umfassend und sind sich des Potenzials bewusst. Wer aber schon auf das Pferd gesetzt hat, berichtet von hohen Klickraten, tiefen Kosten und einer guten Messbarkeit der Resultate.

Was Retargeting genau ist und wie man das einrichtet, findest Du in unserer kostenlosen Anleitung hier. In der Regel benötigst Du einen Cookie-Hinweis und eine Pixel-Verwaltung, damit der Nutzer Dir das Einverständnis dafür geben kann, dass Du, resp. Facebook, Daten erheben darf.

Dieser Beitrag hier zeigt Dir auf, warum die meisten Retargeting trotzdem „falsch“ einsetzen, was die erfolgsversprechendsten Retargeting-Strategien aus der Praxis sind und wie Du diese sehr einfach und schnell adaptieren kannst.

Fakt: Retargeting ist die EINZIGE Chance, um verlorene Besucher wieder anzusprechen!

Die durchschnittliche Konversionsrate einer Webseite liegt im Schnitt bei um die zwei Prozent. Das bedeutet, dass 98% der Interessenten sofort wieder verloren gehen, ohne die von Dir gewünschte Aktion zu tätigen!

Oder bildlich veranschaulicht: wenn Du Dir Deine Webseite als Eimer vorstellst, der Deine Webseitenbesucher sammelt, so hat dieser ohne Retargeting ein riesen Leck, durch das der Großteil der Besucher sofort wieder auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Mit Retargeting hingegen werden die Besucher in einer Liste “aufgefangen”.

Was Retargeting mit Super Mario Brothers gemein hat 

Retargeting ist die EINZIGE Möglichkeit, um Deine Interessenten wieder anzusprechen, nachdem sie deine Webseite verlassen haben. Dadurch erhältst Du sozusagen unbegrenzte weitere Möglichkeiten, diese immer wieder und wieder zu kontaktieren – und dabei einen Mehrwert zu schaffen, ohne die Besucher über Monate zu nerven und zu verfolgen.

Es ist fast wie wenn man auf den Spielkonsolen bei den Super Mario Brothers Spielen mit der richtigen Tastenkombination eine unbegrenzte Anzahl Leben erhielt (in unserem Fall: unbegrenzte Anzahl Möglichkeiten, den Besucher wieder anzusprechen). Um das Spiel zu Ende spielen, muss man aber trotzdem Ausdauer und Geschicklichkeit an den Tag legen.

Oder anders gesagt: du musst den Interessenten und seine Bedürfnisse verstehen, laufend relevante Kampagnen erstellen und splittesten, immer experimentieren und optimieren!  

Es geht immer um das ABC des Online Marketings

Es geht im Online Marketing immer darum, Angebot, Besucher und Konversion zu optimieren. Wir wollen das perfekte Angebot den idealen Besuchern unterbreiten, und damit für maximale Conversions sorgen! Und das ist der Kern, es ist das Online Marketing 🅐🅑🅒.

Das Angebot muss möglichst dem entsprechen, was der Interessent erwartet – ein schlechtes oder nicht auf die Bedürfnisse hin ausgerichtetes Angebot wird keine nachhaltige Wirkung zeigen. Du solltest deshalb die Zielgruppe und deren Probleme genau kennen, um dafür die passende Lösung anzubieten. 

Ein „Angebot“ muss dabei übrigens nicht immer etwas sein muss, das der Interessent gleich kauft. Es geht vielmehr darum, zu bieten, was erwartet wird, damit letztlich eine Conversion stattfinden kann. Du kannst zum Beispiel einen Interessenten („Lead“) in deine E-Mail-Liste bringen, um diesen dann weiter zu entwickeln und langfristig als Kunden zu gewinnen.

Warum ein Kundenavatar essenziell für Dein Marketing ist

​Versuche immer, Dich mit einem Kunden-Avatar in Deinen Interessanten hineinzuversetzen und positioniere Dein Angebot entsprechend. Bei einem Kunden-Avatar handelt sich um ein detailliertes Profil Deines idealen Kunden.

Dabei konzentrierst Du Dich auf eine (fiktive) Person und versuchst, diese mit all ihren Lebensumständen so umfassend wie möglich zu beschreiben. Ein solcher detaillierter Kunden-Avatar ist ein fundamentales Instrument für Dein Marketing und hilft in verschiedenen Bereichen:

  • Produktentwicklung: Du kannst ein Produkt entwickeln, das speziell auf Deinen Avatar ausgerichtet ist. Das macht den Prozess personalisierter, zielgerichteter und relevanter. Solche Produkte kommen viel besser bei Deinen idealen Kunden an.
  • Content Marketing: der Kunden-Avatar deckt die wahren Schwachstellen deines idealen Kunden auf und ermöglicht es Dir, Inhalte zu produzieren, welche die Kunden ansprechen und deren Bedürfnisse erfüllen. Diese Art von Inhalten kommt auch bei Suchmaschinen sehr gut an und spricht deinen Zielmarkt perfekt an. Wenn Du in der der Lage bist, die wahren Schwachstellen deiner Kunden zu adressieren, wird Dein Angebot attraktiver!
  • Bezahlte Werbung / Retargeting: Wenn Du Werbeanzeigen schaltest sind, musst Du unbedingt deinen Kunden-Avatar im Kopf haben. Nur so ist es möglich, dass Du die Anzeigen mit passenden Bildern und zugehörigen Texten so gestaltest, dass Deine Zeit und Dein Geld optimal investiert sind.
  • Kundenlebenszyklus: Wenn Du Deine idealen Kunden kennst, kannst Du die perfekten Kontaktpunkte entlang des Kundenlebenszyklus schaffen – beginnend mit der ersten Interaktion, dem Besuch der Website, hin zur Informationsbeschaffung und letztlich dem Kaufabschluss. 

Entscheidend ist, dass du das hier nicht nur liest, sondern dass du es auch wirklich in der Praxis umsetzt – nur dann wirst du den massiven Mehrwert dahinter erkennen, für Dein Marketing im Generellen und Retargeting im Speziellen! 

Und hier schließt sich der Kreis. Wir haben gesehen, dass die durchschnittliche Konversionsrate einer Webseite etwa 2% ist, und das in den meisten Fällen ein mehrfacher Kontakt mit dem Interessenten stattfinden muss, bevor eine Conversion stattfindet. Das sind die Fakten. 

Nehmen wir an, dass Du nun weißt, wer Dein idealer Besucher ist. Dann können wir für diesen Besucher, der ja letztlich einem Kunden Avatar entspricht, das perfekte Angebot zusammenstellen. Wenn Du Deine Hausaufgaben gemacht hast, und verstehst, was dein Interessent denkt, sagt, fühlt, sieht und tut, dann kannst Du mit Deiner Retargeting Kampagne genau auf diese Aspekte eingehen!

Die W-Fragen liefern Dir die Inhalte für Deine Retargeting Kampagnen:

  • was er fühlt
  • was er sieht
  • was er tut
  • was er sagt
  • was er denkt

Die Erfahrung zeigt, dass wir mit diesem Ansatz den Markt sehr gezielt angehen können. Idealerweise hast Du dabei für jedes Deiner Marktsegmente einen solchen Kunden Avatar, den du dann mit entsprechenden Kampagnen re-targetieren kannst. Klar, das erfordert etwas mehr Vorbereitungsarbeit, als einfach eine Anzeige zu schalten und zu hoffen, dass es damit klappt. 

Aber sei versichert, dass Du damit durchgängig bessere Resultate erreichen wirst, weil Du die Sprache Deiner Interessenten sprichst und die Themen behandelst, die ihnen durch den Kopf gehen. 

Der Aufbau von Retargeting-Listen funktioniert fast wie E-Mail-Marketing!

Ähnlich wie beim E-Mail-Marketing baust Du Dir auch beim Retargeting eine Liste von Interessenten auf. Das ist Deine Zielgruppe, die sich für Dich und Dein Thema interessieren. Diese kannst Du nun bei kommenden Marketingaktionen immer wieder einbeziehen! 

In den USA geht der Trend dahin, die relevante Zielgruppe zuerst über hochwertige Inhalte (Blogbeiträge etc.) zu “pixeln” und danach laufend mit weiteren Informationen und Angeboten anzusprechen. Man rechnet hier dann auch mit den Kosten pro Pixel, oder CPP (Cost per Pixel) genannt.

Wenn Du ein Produkt verkaufst, kannst Du einen simplen Verkaufstrichter erstellen, durch den Du Deine Interessenten schickst. Dabei erfolgen die Aktionen in der Regel sequentiell. 

Das folgende Schema gibt Dir eine visuelle Orientierung.

Wenn wir Retargeting der klassischen Lead Generierung gegenüberstellen, gibt es ein paar Unterschiede. Bei der herkömmlichen Sammlung von E-Mails läuft es meist so, dass Du die Interessenten auf eine Landingpage schickst, wo es ein kostenloses Angebot gibt (bspw. E-Book, Video …), das man gegen die Eingabe der E-Mail-Adresse erhält. 

Die Optin-Raten sind dabei sehr unterschiedlich, von 10-60% ist alles möglich. Der Interessent erhält aber nur weitere Informationen, wenn er sich explizit einträgt. Das hält die Lead-Qualität höher, aber durch diese extra Hürde reduziert sich auch die Anzahl der Leads.

Wenn Du das gleiche Ziel mit Retargeting Kampagnen verfolgen möchtest, würde der Benutzer mit seinem initialen Klick oder der vollständigen Ansicht eines Videos sein implizites Interesse bekunden. Zumindest interpretieren wir das so und nehmen es zum Anlass, um eine Retargeting Kampagne mit weiterführenden wertvollen Informationen an diesen Interessenten auszuliefern. 

Im Gegensatz zum klassischen Lead-Prozess hat in diesem Fall der Interessent keine explizite Interessensbekundung gemacht. Aber wir haben dank Retargeting trotzdem die Möglichkeit, ihn zu erreichen und weitere Inhalte zu präsentieren – ähnlich wie bei einer Follow-Up-E-Mail im Lead-Prozess.. 

Ein E-Mail und ein Interessent in einer Retargeting-Liste sind aber noch nicht das selbe, und deshalb kann man natürlich auch die beiden Ansätze miteinander verbinden. 

Mit der passenden Retargeting-Kampagne kannst Du wie gesagt 98 % der bisher verlorenen Webseitenbesucher wieder ansprechen und durch die verschiedenen Stufen in Deinem Verkaufstrichter leiten!

Also, installiere den Pixel jetzt auf Deiner Webseite, damit Du keinen weiteren Tag Deine Webseiten-Besucher verlierst.

Hier die wichtigsten Tipps, die Du beherzigen solltest:

  • Lege Dich dabei nicht nur auf eine Plattform fest, sondern nutze “Cross Channel Marketing” und versuche, Deine Webseitenbesucher auf verschiedenen Plattformen anzusprechen.
  • Als Beispiel: Auf Facebook erscheint ein Reminder für den stehengelassenen Warenkorb, beim nächsten Besuch auf YouTube taucht eine Videoanzeige mit einem Kunden Testimonial auf und bei der Google-Suche wird die eigene Webseite in den bezahlten Resultaten dargestellt.
  • Das Marketing auf den verschiedenen Kanälen könnte genau der entscheidende Faktor für eine Konversion sein, und falls nicht: ein Spezialangebot mit einer zeitlichen Verknappung kann sehr gut funktionieren.

Zusammengefasst: Wer kein Retargeting nutzt, läßt viel Geld auf dem Tisch liegen!

Im klassischen Marketing musste man sich diese Reichweite immer wieder teuer erkaufen, durch TV, Radio, Zeitschriften Werbung etc. Dank Retargeting kannst Du nun jede Person erreichen, die Deine Webseite bereits besucht hat!

Die Vorteile sind unbestritten und wir hoffen, dass diese Tipps und Tricks aus der Praxis Dir dabei helfen, Deine Anzeigen profitabel zu machen und damit jeden Tag neue Kunden und Umsatz zu generieren.

Retargeting funktioniert! Es ist die einfachste Möglichkeit, um mehr aus Deinen Webseitenbesuchern zu machen – nutze es. 

Lade Dir das kostenlose Retargeting Handbuch herunter.

Wir haben Dir eine Anleitung zusammengestellt, wenn Du schon immer wissen wolltest, wie Retargeting genau funktioniert und wie man damit mehr Umsatz generieren kann – egal ob als Affiliate, Shopbetreiber oder Internet Unternehmer. 

Du kannst Dir hier eine kostenlose Kopie des ultimativen Retargeting Praxis-Handbuchs herunterladen.

Bonus: WPMarketingLabs ist die beste Lösung für Marketing mit WordPress

Wenn Du WordPress Nutzer bist, haben wir eine besondere Empfehlung für Dich. Wir haben nämlich das Plugin WPMarketingLabs.com entwickelt, um alle Retargeting Codes aller Netzwerke sehr einfach und übersichtlich zu verwalten. 

Damit ist sowohl Dein Cookie Hinweis auf der WordPress Seite DSGVO-konform, und Du kannst Retargeting mit Facebook Website Custom Audiences (WCAs), Konversion Pixeln sowie weiteren Code-Snippets machen. 

Im Backend behältst du die Übersicht über alle deine HTML/Javascript Codes und Tracking-Codes. Dabei werden ALLE Netzwerke mit Retargeting-Funktionen unterstützt, und viele sind bereits vorkonfiguriert, bspw. Facebook Anzeigen, Google Ads, Twitter, Pinterest, LinkedIn, Snapchat, Quora, Perfect Audience, Taboola, AdRoll, Retargeter, Sitescout, TikTok, etc. 

Alle Besucher auf der eigenen WordPress-Webseite können damit basierend auf dem Besuch von einzelnen oder mehreren Seiten, Kategorien und spezifischen Beiträgen in separate Website Custom Audiences segmentiert werden, um Dir die exakte Zielgruppenansprache zu ermöglichen!

Aber das ist erst der Anfang, denn mit WPMarketingLabs kannst du noch weit mehr im Bereich Marketing machen. Zum Beispiel lassen sich sehr effektive “Call to Action” Handlungsaufforderungen für Links erstellen. Du kannst damit eine Box mit beliebigen Inhalten wie Optins, Chatbox, Social Proof etc. über diese fremden Links legen. 

Mit diesen sog. “Smart Links” kannst Du schnell und einfach auf Inhalte von Dritten verlinken und gleichzeitig deine Retargeting Custom Audiences aufbauen. Es werden auch Drittanbieter Landing Page Builder unterstützt, damit du auch auf diesen Seiten DSGVO konforme Cookie-Hinweise nutzen kannst.

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