7 Schritte für deinen erfolgreichen Content auf Instagram

Auf Instagram wimmelt es nur so von visuellem Content: Mehr als 500 Millionen Nutzer und 250 Millionen hochgeladene Inhalte, beides täglich, weist das Social Network auf. Innerhalb weniger Jahre entstand ein Netzwerk mit hohem Social Media Marketing Potential. Wer Erfolg mit seinen Instagram Posts verzeichnen möchte, kommt um einen interaktionsstarken Content nicht herum.

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Handelt es sich um einen privaten Instagram Account, reichen ein paar Bilder schon aus. Unternehmen stehen jedoch vor einer größeren Herausforderung – zumindest, wenn es um die Erstellung eines qualitätsvollen Inhalts, sowohl auf Instagram als auch weiteren Kanälen, geht. Für viele wird das immer wichtiger. Dies führte dazu, dass das Social Network seine API für Drittanbieter-Tools öffnete. Somit wird ihnen die die Planung sowie Veröffentlichung von Beiträgen auf Instagram deutlich erleichtert. Die Angebote der Drittanbieter in diesem Bereich sind für Unternehmen jeder Art interessant.

Folgende Fragen werden hier behandelt:

  • Warum ist Quality Content auf Instagram wichtig?
  • Wie lässt sich hochwertiger Inhalt zur Steigerung von Interaktionen erstellen?
  • Welche Best Practices-Tipps gibt es?

Warum hochwertiger Content auf Instagram so wichtig ist

Die Basis für Erfolg auf jeder Social Media Plattform, darunter auch Instagram, ist ein hochqualitativer Content. Er ist der stabile Untergrund, auf dem du alles aufbaust: von der Reichweite bis zum Ansprechen der Zielgruppe.

Der Aufbau deiner Brand ist essenziell

Aufbau von Markenloyalität

Wer im Wettbewerbs-Medium „Social Media“ Bestand haben möchte, muss sich von der Masse abheben. Hochwertige Inhalte helfen dir dabei: Sie erwecken Vertrauen bei den Usern und sind ein wichtiges Instrument zum Aufbau der Markenloyalität. Erfolg bringt dir die Einhaltung der sogenannten 80/20-Regel. D.h., die Eigenwerbung kann einen 20-prozentigen Anteil der Posts einnehmen, zur Unterhaltung des Publikums dienen die übrigen 80%.

Steigerung der Conversion-Rate

Super Content-Formate zum Ankurbeln der Conversion-Rate sind

  • User Generated Content,
  • Handlungsaufforderungen sowie
  • Wettbewerbe.

Bestenfalls nutzt du die von Instagram angebotenen Möglichkeiten, darunter Stories, Hashtags und Co. Verzichte jedoch nicht zusätzlich auf weitere interessante Alternativen.

Beispiel: Bei Instagram gibt es keine Option zum Einbau anklickbarer Links. Erwähnen kannst du sie trotzdem und deine Follower einfach dazu anregen, deine Website aufzusuchen.

Der Kamerahersteller GoPro macht es vor. Du findest dort regelmäßig Challenges wie den GoPro Awards Contest, das Unternehmen rief dafür zur Teilnahme in der Bildbeschreibung der Instagram Postings auf. Es gibt regelmäßig etwas zu gewinnen, z.B. eine GoPro Ausrüstung oder Bargeld. Und die Aktionen funktionieren selbstverständlich auch ohne Link!

So erstellst du interaktionsstarkem Content

Es ist keine Frage: Einen visuellen Social-Media-Marketing-Kanal wie Instagram dürstet es nach Fotos, Videos und natürlich Stories. Wild darauf los posten bringt allerdings nichts – du solltest über eine eigene Strategie mit festem Ziel verfügen. Deine persönlichen Ansprüche können wie folgt aussehen:

  • Anzahl der Follower auf deinem Instagram-Account zu erhöhen, wodurch du die Aufmerksamkeit auf deine Marke erhöhst
  • erfolgreiche Bewerbung eines neuen Produkts
  • Leitung der Follower von Instagram auf deine Unternehmensseite

Bist du dir darüber im Klaren, was du erreichen möchtest und wie du es strategisch angehst, ist der Zeitpunkt gekommen, den entsprechenden Content zu erstellen. Schau dir unsere nachstehenden 7 Tipps zur Kreierung deines interaktionsstarken Instagram Posts an.

1. Lerne dein Publikum besser kennenlernen

Wichtig ist, dass du dein Publikum verstehst. Überlege dir, wie es Instagram nutzt, welchen anderen Accounts deine Follower dort folgen und was sie sich von dir bzw. deinem Kanal erwarten.

Unser Tipp: Um Spekulationen vorzubeugen, mache eine kleine Umfrage mit dem Inhalt, was dein Publikum von dir erwartet.

2. Erschaffe eine Struktur mit Themengebieten

Deine Entscheidung für die Auswahl an Themen, die deinen Instagram Kanal prägen, sollte ebenso von den Erwartungen deiner Zielgruppe als auch deiner Zielsetzung abhängen. Dein visueller Content könnte sich beispielsweise auf

  • Produkte,
  • Services,
  • Einblicke in deine Unternehmenskultur oder
  • dem Vorstellen deines Teams

konzentrieren. Überleg dir gut, welche Bildmotive, Videos und Stories zu deiner festgelegten Thematik passen. Natürlich sollte alles mit der visuellen Aufbereitung harmonieren.

3. Verwende die richtigen Filter für deine Bilder

Nach Aussage der Grafikdesign-Plattform Canva gilt Clarendon als der am häufigsten genutzte Filter bei Instagram. Er ist bekannt für seine erstklassige Farb- und Kontrast-Hervorhebung bei Bildern. Das Ergebnis: Sie wirken lebhafter, infolge dessen stechen sie aus der Masse heraus. Um eine einheitliche Optik auf deinem Instagram Kanal zu gewährleisten, solltest du ausschließlich einen Filter auswählen und ihn kontinuierlich nutzen.

Unser Tipp: Gemäß einer Studie von Georgia Tech und Yahoo Labs erhöht die Verwendung von Filtern um 21% die Beliebtheit der Beiträge. Zudem werden 45% mehr Kommentare abgegeben als bei filterlosen Beiträgen.

4. Sei konsistent

Visuelles Content ist die Grundlage von Instagram. Von Bedeutung ist, dass der Inhalt betreffend die Motiv-Thematik, den Bildausschnitt sowie die Farbwahl auf einer Linie liegen. Nur so erhalten die Postings einen hohen Wiedererkennungswert. Dieses Ziel gilt als erreicht, wenn deine Follower auf Instagram im News Feed sofort deine Postings erkennen, ohne den Usernamen gesehen zu haben.

Beispiel: Bei BioLite zieht sich die Visualität wie ein roter Faden durch die Instagram-Beiträge. Es werden ausschließlich Filter verwendet, die für die Hervorhebung der Markenfarben Weiß, Grün und Gelb sorgen. Darüber hinaus tauchen die – das Markenbild widerspiegelnde – Motive immer wieder auf.

5. Nutze die richtigen Hashtags

Auf Instagram findet die Kategorisierung der Contents durch Hashtags statt. Sie machen Inhalte auffindbar und zugänglich. Über diese können deine Beiträge gefunden werden. Selbst Nicht-Follower deiner Seite entdecken sie auf diesem Weg. Die beste Platzierung von Hashtags ist in Form von Keywords in den Bildbeschreibungen eines jeden Posts.

Es gibt Millionen von Postings, die #love als Hashtag auf Instagram ausgewählt haben. Grundsätzlich solltest du beim Kreieren eines oder mehrerer Hashtags darauf achten, dass sie zu deiner Marke passen. Vorteil: So lassen sich die Inhalte dazu, die gepostet werden, selbst ohne Social Media Monitoring Tool bestens überwachen.

Die Anzahl der Hashtags spielt weniger eine Rolle als deren Relevanz und markenspezifischen Eigenschaften. Garantiert ist: Tausende Hashtags in einem Kommentar fallen eher als Spam ins Auge und führen ganz sicher nicht zum Erfolg. In diesem Fall heißt es: weniger ist mehr.

6. Sei dir bewusst über den Einfluss deiner Stories

Das Story-Format ist gleichfalls wichtig, wobei es für unterschiedliche Zwecke einsetzbar ist. Du kannst damit

  • ein neues Produkt,
  • tolles Angebot oder
  • andere zurzeit stattfindende Updates

in den Mittelpunkt stellen. Je authentischer und emotionaler der Content ist, desto mehr erwecken deine Instagram Stories das Publikumsinteresse.

7. Probiere das kurzlebige Content-Format Live-Video aus

Live-Videos sind naturgemäß kurzlebig, sie zählen jedoch gleichfalls zu den beliebtesten Content-Formaten. Du gibst deinen Followern die Möglichkeit, direkt an einer spannenden Aktion teilzunehmen. Zudem kannst du sie hinter die Kulissen blicken lassen oder neue Produkte vorstellen. Mit dem Ende des Live Streams verschwindet das Video wieder von der Bildfläche, es geht also mit einer gewissen Dringlichkeit einher. Ausnahme: Du veröffentlichst es nachher als Story.

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So erhöhst du die Interaktionsrate deiner Inhalte  – Best Practices

Wir haben dir zuvor 7 Tipps für interaktionsstarke Contents auf Instagram vorgestellt. Möchtest du diese aus der breiten Masse hervorstechen lassen, gibt es einige bedeutende Best Practices, die dir helfen, die Interaktionen auf deine Instagram Inhalte zu steigern.

Den richtigen Zeitpunk für deine Posts zu finden ist sehr wichitg

Achte auf deine Posting-Zeiten

Je nach Kanal sind die idealen Posting-Zeiten etwas unterschiedlich. Weiterhin hängen sie von der jeweiligen Zielgruppe und Zeitzone ab. Du solltest in jedem Fall die Hauptaktivitätszeiten deiner Follower kennen und dementsprechend deine Beiträge einzubringen. Es ist das A und O, um ihre optimale Erreichbarkeit herauszufinden. Seit es die geöffnete API von Instagram gibt, kannst du direkt dort posten. Wir empfehlen dir, die Planung, Veröffentlichung und das Management deiner Beiträge über ein Drittanbieter-Tool schon im Vorfeld vorzunehmen.

Zurzeit ist die Inhaltsveröffentlichung auf Instagram auf Bilder beschränkt. Somit werden bisher weder bezahlte Beiträge noch Videos, Karussell-Formate oder Ortsangaben von der API unterstützt. Außerdem musst du die Maximal-Bildgröße von 8 Mbyte sowie einige Kriterien für das Seitenverhältnis der Bilder einhalten. Regelmäßig gibt es jedoch neue Updates, der Instagram Jahresplan hält uns auf dem Laufenden.

Verwende treffende Bildbeschriftungen um deinen visuellen Content zu unterstützen

Zwar stellen visuelle Inhalte und Bilder die Basis von Instagram dar, jedoch werden sie von Beschriftungen unterstützt. Du kannst auf diesem Weg das Bild oder Video mit einer kurzen Story bereichern. Insbesondere Posts finden sich – Instagram zufolge – im News Feed mit positiver Interaktion, was mit zahlreichen Likes und Kommentaren gleichzusetzen ist. Deshalb sind Bildbeschreibungen von Vorteil. Sie ermöglichen dir, einem Bild einen anderen Background zu verschaffen. Außerdem kannst du Handlungsaufrufe integrieren. Ein allgemeingültiges Erfolgsrezept gibt es jedoch nicht – du musst es einfach selbst ausprobieren.

Nike ist bekannt für seine personalisierten Bildbeschreibungen. Sie präsentieren sich als motivierend oder inspirierend – abhängig vom individuellen Ziel des Unternehmens. Teilweise regen sie Follower dazu an, über sich selbst hinauszuwachsen.

Die vorgenannte Bildbeschreibung erfüllt zwei wichtige Aspekte: Zum einen sorgt das Zitat für Inspiration, zum anderen dient der subtile Hinweis auf den Link in der Bio als Anregung zur Conversion – so schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.

Nutze User Generated Content als Chance für deine Marke

Was ist User Generated Content (UGC)? Bei der englischen Bezeichnung handelt es sich um organische Inhalte mit Bezug zu deiner Marke, sie werden von Followern eigenständig kreiert. Es hilft dir, Vertrauen in deine Produkte und die Marke selbst zu erwecken. Infolge dessen werden aus Interessenten möglicherweise Kunden. UGC hat sich zu einem häufig genutzten Instrument im Social Media Marketing entwickelt. Es unterstützt dich, zu erkennen, wie Follower deine Produkte wahrnehmen.

Auch das Unternehmen Weber Grill hat das hohe Potential von User Generated Content entdeckt. Es nutzt Hilfsmittel, um Follower zur Erzeugung von UGC zu aktivieren. Dies geschieht durch die Integration von Fotos, welche die Blicke auf sich ziehen, Hashtag #grillon und subtile Handlungsaufforderungen.

Integriere Handlungsaufforderungen in deinen Beiträgen

Ziel deiner Contents sollte sein:

  1. Erhöhung der Reichweite deiner Website, wobei die Unterhaltung der Follower nicht zu kurz kommen darf
  2. Follower zu motivieren, deine Aktionen auch auf anderen Kanälen zu verfolgen

Instagram ist bestens geeignet, Follower zu Kunden zu machen. Sehr oft tragen relevante Handlungsaufforderungen in Bildbeschreibungen dazu bei, dass Interessenten zunächst zu Followern und im Anschluss zu Kunden werden. Dies funktioniert jedoch nur, wenn du maßgebliche Handlungsaufforderungen explizit an deine Bilder und deren Beschreibungen anpasst.

Fazit

Hochwertiger Content ist die Basis für deinen Social Media Auftritts.

Unsere Tipps sollen dir zu erfolgreichen  Auftritten mit nachhaltiger Wirkung verhelfen. Zusammenfassend trägt ein guter Content dazu bei, um

  • die Glaubwürdigkeit deiner Marke zu steigern, womit die Basis für Markenwachstum gelegt ist,
  • deine Conversion-Rates zu erhöhen sowie
  • das Vertrauen und die Markenloyalität deiner Follower bzw. Kunden zu festigen.

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